Fütterbare Mounts, Guild Store, Kaiser werden und mehr – Nick Konkle im Interview [Zusammenfassung]

The Elder Scrolls Online - Allianz Aldmeri-DominionLetzte Woche stand ganz im Zeichen der diesjährigen QuakeCon, auf der ZeniMax erstmals live ESO-Gameplay präsentierte. Und natürlich standen die Devs auch bei dieser Veranstaltungen in zahlreichen Interviews wieder Rede und Antwort – so auch Lead Gameplay Designer Nick Konkle. Der sprach mit MMORPG.com über diverse Themen rund um ESO, wobei er sich u.a. zu Mounts und dem Crafting-System äußerte.

Mounts – Füttern und Attribute verbessern

Mounts können in ESO für Gold gekauft werden. Laut Konkle wird es dabei eine größere Vielfalt an verschiedenen Reittieren mit unterschiedlicher Qualität geben. Außerdem besteht die Möglichkeit, Mounts alle 24 Stunden einmal zu füttern – wahlweise mit Hafer, Äpfeln oder Weizen.

Abhängig davon, was du deinem Mount fütterst, wird es entweder permanent Taschenplätze, Geschwindigkeit oder Ausdauer zulegen. So können die Mounts bis Stufe 50 hochgelevelt werden.

Laut Konkle habe man in der Beta beobachtet, dass die Tester bei ihrem ersten Mount hauptsächlich die Taschenplätze ausgebaut hätten, um es dann auf Farming-Touren nutzen zu können. Bei den weiteren Reittieren werde dann auf Geschwindigkeit und Ausdauer geachtet, um diese fürs Reisen zu nutzen.

Crafting mit Fokus auf Entdeckung

Anschließend ging Konkle dann auch noch einmal ausführlicher auf das Crafting-System in ESO ein, wobei er betonte, dass dieses sehr auf Entdeckung fokussiert sei. Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel “Crafting – Alle Infos zum Handwerk“.

Auf die Frage, ob die mächtigste Ausrüstung im Spiel gecraftet sei oder aus Loot stamme, erklärte Konkle: “Gecraftete Endgame-Items sind auf Augenhöhe mit Endgame-Loot-Items. […] Erbeutete Items können jedoch durch Handwerker verbessert und verzaubert werden. Handwerker werden immer sehr viel zu tun haben und sehr gefragt sein”.

Gilden – Bank, Guild Store und mehr

Das nächste große Thema, auf das Konkle dann zu sprechen kam, sind die Gilden. Grundsätzlich werde man dabei alle wichtigen Basis-Features bieten, habe aber noch drei Dinge, die das System abheben würden. Zunächst einmal könne man in fünf Gilden gleichzeitig Mitglied sein.

Zusätzlich dazu gebe es eine Gilden-Bank. Diese sei an sich nichts Neues, würde jedoch an Bedeutung gewinnen, wenn man in Betracht ziehe, dass man in 5 Gilden gleichzeitig aktiv sein könne. Zu guter Letzter habe man noch den sogenannten “Guild Store”, der ähnlich wie ein Auktionshaus funktioniere.

“Er stellt eine Möglichkeit für Gilden dar, Güter unter den Mitgliedern zu verteilen, ohne diese einfach nur kostenlos für alle in der Bank zu deponieren”, so Conkle. Man müsse sich also keine Sorgen machen, dass ein Spieler sich freimütig daraus bediene, um es zu verkaufen und seinen Gold-Vorrat aufzustocken.

Allianz vs Allianz – Kaiser werden und Boni sichern

Auch auf Cyrodiil und die darin stattfindenden Allianz vs Allianz-Kämpfe ging Konkle ein. Im Fokus stand dabei das Thema, wie man Kaiser werden kann. Laut Konkle wird der Spieler zum Kaiser gekrönt, der innerhalb seiner Allianz die höchste Punktzahl – z.B. durch erfolgreiche Tötungen oder Heilungen – ergattern konnte. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Allianz des Spielers alle Basen hält – auch die der beiden gegnerischen Allianzen.

Wurde ein Spieler zum Kaiser gekrönt, kann er sich über diverse Boni freuen. Darunter ist auch ein Skill, der dem Kaiser vorbehalten ist und diesen sehr sehr mächtig macht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kaiser lange in seinem Amt bleibt, ist allerdings gering, da die anderen Allianzen alles daran setzen werden, um ihn vom Thron zu stürzen.

Plattform-Unterschiede und Bezahl-Modell

Auf die Frage, welche Unterschiede es zwischen der PC- und den Konsolen-Versionen gebe, erklärte Konkle: “Es gibt nicht wirklich einen Unterschied, abgesehen davon, dass jede Version ihre eigenen Server bekommt. Es ist durch die Bank das gleiche Spiel”.

Nicht äußern wollte sich der Lead Gameplay Designer hingegen zum Thema Bezahl-Modell. Dabei handele es sich um eines der wenigen Dinge, über die man derzeit noch nicht öffentlich spreche.

Das komplette Interview mit Nick Konkle kannst du bei MMORPG.com lesen!

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Veröffentlicht in: News

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