Abmahnung durch Verbraucherzentrale – Statement von ZeniMax zur Diskussion um die 30 Tage kostenlose Spielzeit

Elder Scrolls Online - Heldengruppe

Vor wenigen Tagen haben wir darüber berichtet, dass die 30 Tage kostenlose Spielzeit, die ESO beinhaltet, für einigen Ärger sorgte und ZeniMax in Deutschland von der Verbraucherzentrale abgemahnt wurde. In einer Stellungnahme haben sich die Entwickler nun offiziell zum Thema geäußert.

Bestätigt wird darin u.a., dass die Bezahlmethoden Ideal, Webmoney, PaySafeCard und Giropay, durch die eine sofortige Belastung erfolgt, überprüft und daher bis auf weiteres deaktiviert wurden. Game Time Cards können aber nach wie vor eingelöst werden.

Wer vor dem 11.04.2014 ein Abo über die Bezahloptionen abgeschlossen hat und sich innerhalb der 30 Tage kostenloser Spielzeit befindet, hat die Möglichkeit, sich den gezahlten Betrag erstatten zu lassen.

Zitat von Kai Schober (Quelle)

Wir schenken allen Anfragen, die von Konsumentenseite an uns herangetragen werden, die allergrößte Aufmerksamkeit. Wir weisen stets gesondert darauf hin, dass The Elder Scrolls Online ein auf einem Abonnementmodell basierendes Spiel ist und der Abschluss eines Abonnements zum Spielen benötigt wird. Jeder Spieler erhält 30 Tage Spielzeit mit dem Kauf des Produktes. Bei der Registrierung fragen wir unsere Kunden welche Bezahlmethode sie für den Abonnementzeitraum nach den ersten 30 Tagen bevorzugen.

Kunden, die ihr Abonnement mit Hilfe einer dauerhaften Bezahlmethode abschließen – wie eine Kreditkarte – wird das dazugehörige Konto erst nach Ablauf der ersten 30 Tage belastet und sie können bis dahin jederzeit den Zahlungsauftrag stornieren.

Um jedoch flexibel auf Kundenwünsche eingehen zu können, haben wir darüber hinaus auch Bezahlmethoden angeboten, die lediglich eine Einmalzahlung ermöglichen, wie u.a. Ideal, Webmoney, PaySafeCard oder Giropay. Die Kunden, die sich dazu entschließen, eine Einmalzahlung zu tätigen, um ihr Abonnement abzuschließen, werden explizit darauf hingewiesen, „dass die Belastung sofort erfolgt“. Bei der Benutzung dieser alternativen Bezahloptionen erfolgt zusätzlich zu den 30 Tagen freier Spielzeit auch eine sofortige Freischaltung für das erworbene weitere Spielzeitkontingent, das 30, 90 oder 180 Tage betragen kann.

Obwohl wir den Einsatz der o.g. „einmaligen“ Bezahlmethoden mit Umsicht und Transparenz versucht haben zu erklären, kam es zu Missverständnissen. Gerne möchten wir daher Kunden, die sich vor dem 11. April beim Abschluss ihres Abonnements irrtümlich für die Bezahloption mit Ideal, Webmoney, PaySafeCard oder Giropay entschlossen haben (und die sich noch innerhalb ihrer dreißigtägigen beinhalteten Spielzeit befinden), anbieten, den gezahlten Betrag auf Wunsch wieder zurück zu erstatten.

Da wir aktuell das Angebot der o.g. Bezahlmethoden im Sinne unserer Kunden überprüfen, haben wir diese bis auf weiteres in unserem System deaktiviert.

Zitat von Kai Schober (Quelle)

Gametime Cards werden weiterhin angenommen. Nur Bezahlmethoden, die lediglich eine Einmalzahlung ermöglichten, (Ideal, Webmoney, PaySafeCard oder Giropay) wurden deaktiviert, um die an sie geknüpfte Forderung deutlicher zu machen.
Diese Methoden werden in Kürze wieder aktiviert.


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Kommentare zu "Abmahnung durch Verbraucherzentrale – Statement von ZeniMax zur Diskussion um die 30 Tage kostenlose Spielzeit"

Ich weiß nicht wieso aber irgendwie bekomme ich das Gefühl dass das am Kunden vorbei geht. Die Konsequenz aus dem, Desaster, ist also das der Kunde sich an den sowieso schon Honfnungslos überforderten Kundendienst wenden muss um sein Geld zurück zu bekommen. Was auch wieder Wochen wenn nicht gar Monate dauern dürfte.

Es mag zwar sein das sie dadurch das Problem gelöst haben (wen auch sehr merkwürdig) aber schon haben sie sich ein neues Problem geschaffen. Momentan funktioniert nur KK und GTC PayPal ist zwar auch noch aktiv aber eben halt nur mit KK. Bin mal gespannt ob sie das regeln können bis die 30 Tage freie Spielzeit um ist. Sonst sehe ich gerade in Europa da ein kleines Problem.


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