Dungeons in ESO – Details zu Spielerrollen und Monsterverhalten

ESO - Große Schlangen

ESO - Große SchlangenNeben den öffentlichen Dungeons wird es in ESO auch die traditionellen instanzierten Dungeons geben, die du in einer Gruppe mit drei Freunden betreten kannst. In einem ausführlichen Beitrag sind die Entwickler nun genauer auf die Spielerrollen und das Verhalten der Monstern in den Verliesen eingegangen.

Den kompletten Beitrag kannst du hier lesen:

In den ESO-Verliesen

Es gibt eine Menge Aktivitäten, die ihr in ESO alleine angehen könnt. Aber ihr werdet auch Verließe erkunden können, die euch als Gruppe herausfordern. Ihr werdet drei Mitstreiter benötigen, um eine Chance zu haben. Das Verließ werdet ihr vier dann (einschließlich des Bosses und der Beute) für euch allein haben. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Mechanismen, die euch dort erwarten.

Spielerrollen

In vielen MMORPGs sind Spieler auf eine bestimmte Rolle in der Gruppe festgelegt. Sie können dem Gegner Schaden zufügen (Offensiv, DPS), ihre Verbündeten im Kampf halten (Heilung) oder die Aufmerksamkeit der Gegner von verwundbareren Verbündeten weg auf sich ziehen (tanken). Mit den richtigen Waffen und Fertigkeiten könnt ihr in ESOeure Rolle blitzartig ändern und den Bedürfnissen eurer Gruppe anpassen.

Nehmen wir als Beispiel an, dass der Heiler eurer Gruppe während eines Bosskampfes niedergestreckt wird. In vielen Spielen hättet ihr an diesem Punkt den Kampf verloren. Doch in ESO seid ihr genau hierfür vorbereitet! Ihr tauscht euren Zweihänder mitten im Kampf gegen einen Heilerstab aus, der eure zweite Schnellleiste aktiviert (auf der ihr klugerweise einige Heilungsfertigkeiten habt). Nun könnt ihr die Gruppe im Kampf am Leben halten.

Dies ist nicht der einzige Unterschied auf den ihr in einem ESO-Verließ stoßen werdet. Hier sind ein paar Tipps, die euch zum Erfolg verhelfen sollten – unabhängig von der Rolle (oder der Kombination von Rollen), die ihr übernehmen wollt:

Offensive:

  • Gegner werden euch angreifen. Sogar mehrere Gegner auf einmal! Aber keine Sorge. Das ist in Ordnung. Ein guter offensiver Kämpfer wird den Schaden des Gegners verringern, indem er diesen unterbricht, Angriffe abblockt, diesen ausweicht und ansonsten die Gegner so schnell wie möglich ausschaltet.
  • Kämpft fokussiert. Je mehr Gegner in einem Kampf sind, umso länger wird dieser dauern und umso eher werden eurem Heiler oder der Gruppe als solches Magicka, Ausdauer und am Ende auch das Leben ausgehen.
  • Flächeneffekte können sehr nützlich aber auch sehr gefährlich sein. Treffer mit Flächeneffekten können einen Großteil der Gegner dazu bringen, euch anzugreifen. Ein solch schneller Wechsel mit gezielten Angriffen kann euch schnell den Tod bringen.
  • Seid vorsichtig, wen ihr angreift. Vermeidet es Gegner anzugreifen, die sich zurückhalten (weitere Details im nächsten Absatz). Selbst wenn ihr ihnen nur zu nahe kommt, kann dies schon genügen, sie zu einem Kampf zu bewegen.

Heilung:

  • Stellt sicher, dass ihr wenigstens einen Spieler habt, der heilen kann. Je mehr Spieler nebenbei etwas heilen können, umso eher könnt ihr auf einen dedizierten Heiler verzichten. Sprecht euch ab, ihr könntet sogar feststellen, dass sich jeder eurer Mitstreiter, mit den richtigen Fähigkeiten, selbst am Leben halten kann.
  • Magickatränke sind äußerst nützlich, allerdings solltet ihr sie weise einsetzen. Tränke können nicht schnell aufeinanderfolgend verwendet werden.
  • Nicht nur der defensive Kämpfer wird Schaden nehmen, sondern auch die anderen Gruppenmitglieder. Das ist Absicht, also achtet auf jeden.
  • Auch ihr werdet Schaden nehmen! Denkt daran, zu unterbrechen, zu blocken oder auszuweichen. Fertigkeiten wie Lähmung, Verlangsamung oder andere Arten, um Gegner außer Gefecht zu setzen, können – ebenso wie Schadensfertigkeiten – sehr nützlich für Heiler sein.

Tanken

  • Ihr müsst nicht unbedingt jeden Gegner auf euch ziehen! Kein Spieler ist so zerbrechlich, dass er nicht einige normale Angriffe einstecken könnte. Außerdem sind viele der Heilfähigkeiten in ESO Flächeneffekte, so dass euer Heiler keine Probleme haben sollte, mehrere Gruppenmitglieder auf einmal zu heilen.
  • Kämpft man gegen viele Gegner auf einmal, ist das mächtigste Werkzeug eines defensiven Kämpfers, die Gegner unter seine Kontrolle zu bringen. Betäubt ihre Heiler und unterbrecht ihre Magier. Als defensiver Kämpfer seid ihr am ehesten hierfür geeignet, denn diese Aktionen werden die Gegner dazu bringen, euch anzugreifen.
  • Als effektiver defensive Kämpfer müsst ihr die Aufmerksamkeit stärkerer Gegner, insbesondere Anführer, stets auf euch lenken und sie halten. Sie schlagen erheblich stärker zu und euer zusätzliches Leben und der stärker verringerte Schaden wird es euch ermöglichen, Schläge einzustecken, die für andere Gruppenmitglieder tödlich wären.

ESO - Große Schlangen

Monsterverhalten

Welche Feinde greifen welche Gruppenmitglieder an – und warum? Als wir uns an die Entwürfe zum System für das Gegnerverhalten in den Verliesen von Elder Scrolls Onlinemachten, war das Team mit großer Mehrheit davon überzeugt, dass wir etwas brauchten, das vom traditionellen System mit Bedrohung oder Aggressionen abweicht, in dem nur ein Spieler (der defensive Tank) die Aufmerksamkeit aller Monstern haben muss. Gleichzeitig war uns aber auch bewusst, dass wir einige grundlegende Verhaltensweisen hiervon beibehalten mussten – nicht nur, weil das etwas ist, was viele unserer Spieler kennen und verstehen werden, sondern auch weil es so gut zu unserer Rollenstruktur passt.

Zudem wollen wir das Kampfsystem in ESO von der Benutzeroberfläche selbst wegbewegen, damit Spieler in der Spielwelt mehr auf die Animationen von Gegnern, visuelle Effekte und andere Anzeichen achten.

Nachfolgend findet ihr einige der wichtigsten Verhaltensweisen für unsere Gegner in Verliesen, auf die ihr stoßen werdet, um euch einen besseren Einblick darauf zu gewähren, was euch in ESO erwarten wird:

  • Gegner in einem spezifischen Raum eines Verlieses wissen voneinander. Wird einer von ihnen angegriffen, bemerken dies auch die anderen und bereiten sich darauf vor, zurückzuschlagen. Wir nennen dies Gruppenmentalität.
  • Standardmäßig wird sich eine Gruppe von Gegnern verteilen und unterschiedliche Ziele wählen. Die Aktionen von Spielern können dies bedingt beeinflussen. Verspottende Fähigkeiten zwingen einen Gegner dazu, euch für einen festen Zeitraum anzugreifen. Wenn ihr einen Gegner angreift, der für eine Weile nicht von einem anderen Spieler angegriffen wurde, wird sich dieser gegen euch wenden.
  • Es werden nicht alle Gegner einer Gruppe zeitgleich angreifen. Einige werden dies sofort tun, während andere auch erst einmal abwarten, bevor sie sich in den Kampf stürzen. Wartende Gegner werden eingreifen, wenn sie ihrerseits angegriffen werden oder wenn ein Spieler ihnen zu nahe kommt.
  • Im Allgemeinen werden Gegner zuerst den ihnen am nächsten stehenden Spieler angreifen, der sie angreift. Werden sie jedoch nicht direkt angegriffen, wählen unterschiedliche Monsterarten ihre Ziele auf verschiedene Weise. Als Beispiel wird sich ein Fernkampfgegner eher ein weiter entferntes Ziel suchen als ein Nahkämpfer.

Verließe stellen mit die schwierigsten Herausforderungen in The Elder Scrolls Online dar und sind eines von vielen Abenteuern, die ihr in Tamriel bestreiten könnt. Wir hoffen, dass euch dieser Blick hinter die Kulissen geholfen hat, unsere Herangehensweise an Verließe zu verstehen. Wir freuen uns darauf, zu sehen, wie ihr sie mit euren Gruppen meistern werdet. Stellt sicher, diese Informationen mit euren zukünftigen Mitstreitern zu teilen, damit auch sie vorbereitet sind!


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Kommentare zu "Dungeons in ESO – Details zu Spielerrollen und Monsterverhalten"

Klingt interessant, aber als GW2 Spielerin hört sich das ein bisschen nach Chaos an was die da Planen. Das liest sich wirklich so nach, du brauchst einen Heiler aber auch nicht so richtig, du brauchst einen Tank aber auch nicht so richtig. Da jeder irgendwie Heilen kann und jeder irgendwie mal Aggro bekommt und diese auch halten kann usw.

Was sich wirklich interessant liest ist das verhalten der Gegner, aber auch da sehe ich die Gefahr dass das Ganze doch leicht verwirrend werden könnte. Und was mich halt wirklich an Guild Wars gestört hatte war dieses alle haben Aggro viel Spaß Mentalität. Ich sage hier mit Absicht nicht dass das schlecht ist. Ich sage nur das es mich letztendlich gar nicht angesprochen hat.

Und ob mir dann ESO gefällt die vielleicht ein ähnliches Konzept verfolgen weiß ich noch nicht so richtig. Momentan würde ich sagen nein, da ich es aber nicht gespielt habe werde ich mich da hüten. 🙂


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